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Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften"

Die Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ wurde im Jahr 2016 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) ins Leben gerufen. Sie versteht sich als Netzwerk von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die die Überzeugung eint, dass „alles dafür getan werden [muss], den in Flüchtlingsunterkünften lebenden Menschen ein schützendes und förderndes Umfeld zu bereiten“ (BMFSFJ, UNICEF 2018: 9).

Auf Grundlage der gebündelten Expertise in der Bundesinitiative wurden mit den "Mindeststandards zum Schutz für geflüchtete Menschen in Flüchtlingsunterkünften" im Juni 2016 erstmals einheitliche Mindeststandards erarbeitet.
Die Umsetzung der Mindeststandards wurde in einem umfangreichen Förderprogramm in den Jahren 2016 bis Ende 2018 in der Praxis erprobt. Im Zuge des Programms wurden 100 Vollzeitstellen für Gewaltschutzkoordinierung in Flüchtlingsunterkünften vom BMFSFJ gefördert. Sie waren mit der Aufgabe betraut, die Erstellung und Umsetzung einrichtungsspezifischer Schutzkonzepte zu koordinieren. Für die Programmumsetzung konnten die Gewaltschutzkoordinatorinnen und -koordinatoren auf eine von UNICEF eigens erarbeitete Unterstützungsstruktur zurückgreifen. Diese Struktur bestand aus einer Toolbox mit Instrumenten und Leitfäden zur Umsetzung der Mindeststandards, Schulungen mit UNICEF-zertifizierten Trainerinnen und Trainern, themenspezifischen Webinaren und vor Ort Besuchen durch UNICEF Expertinnen und Experten.

Im unmittelbaren Anschluss an das Förderprogramm hat das BMFSFJ gemeinsam mit den Bundesverbänden der Freien Wohlfahrtspflege ab dem Jahr 2019 das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die gewonnen Erfahrungen in die Fläche zu bringen. Hierfür bieten erfahrene Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Gewaltschutz an bundesweit sieben Standorten Betreiber- und Trägerorganisationen von Flüchtlingsunterkünften, aber auch Landes- und kommunalen Behörden dezentral Unterstützung und Beratung bei Fragen zum Gewaltschutz sowie bei der Entwicklung und Umsetzung einrichtungsspezifischen Schutzkonzepten an. Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erhalten fachlich-inhaltliche Unterstützung durch die Servicestelle Gewaltschutz.

Links und Materialien zur Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften"

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